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Details zu den AutorInnen:


Constantin Göttfert, geboren 1979 in Wien; lebt in Wien und Leipzig. Studium der Germanistik, seit 2007
Student am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Auszeichnungen u.a.: Wiener Werkstattpreis für Literatur, Stipendiat am Klagenfurter Literaturkurs, Stipendium des Literaturhauses NÖ, Stipendium des Literaturforums in Schwaz in Tirol. Einzelveröffentlichungen: „Holzung“ (Arovell, 2006), „Steinreigen“ (fza, 2007), geplant: „In dieser Wildnis“ (poetenladen).

Jörn Birkholz, geboren 1972 in Bremen, Studium der Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Universität Bremen; Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, im September 2009: „Deplatziert“ (Roman), erschienen im Schardt Verlag.

Vladimir Zarev, geboren 1947 in Sofia, in zweiter Ehe verheiratet, 3 Kinder. Im Brotberuf arbeitet er als Chefredakteur der Vierteljahrszeitschrift Sawremennik (Zeitgenosse), die er in den 90er Jahren, als das Literaturleben in Bulgarien am Boden lag, vor dem Konkurs rettete. Er studierte Bulgaristik an der Universität Sofia und debütierte bereits mit 24 Jahren als Erzähler mit dem Band „Aufruhr der Gefühle“.
Einen Meilenstein in der Entwicklung der bulgarischen Literatur bedeutete sein 1978 erschienener Roman „Bitieto“ („Genesis“), den Zarev bis 1985 zu einer Trilogie ausweitete und die er bis zum heutigen Tag fortführt bzw. derzeit abschließt. Auf Deutsch erschien Zarev unter großem Aufsehen erstmals 2007, als sein Wende-Roman „Verfall“, der bis heute kompletteste und intensivste Roman über die Ereignisse nach dem Mauerfall, veröffentlicht wurde. Im Frühjahr 2009 publizierte der Deuticke Verlag Wien unter dem Titel „Familienbrand“ den ersten Teil seiner Bulgarien-Trilogie. Der im Heft abgedruckte Beitrag entstammt dem Roman „Welten“ (2005), der noch dichter an die Wende-Ereignisse herangeht und das Aufeinanderprallen von westlicher und östlicher Kultur thematisiert.

Thomas Frahm, geboren 1961 in Duisburg, lebt nach Zwischenstationen als Verleger von Migrationsliteratur und Bulgarien-Journalist heute als freier Autor und Übersetzer aus dem Bulgarischen in Duisburg und Sofia. Artikel und Reportagen in Zeitungen, Beiträge für Rundfunk-Stationen. Veröffentlichung von Lyrik, Erzählungen und Essays in Zeitschriften, zuletzt „Die nächste Wende kommt bestimmt. Warum die Transformation in Bulgarien so schwer ist“ im Januar-Heft 2009 der Berliner Zeitschrift Merkur; bisher vier Roman-Übersetzungen aus dem Bulgarischen, zuletzt erschien seine Übersetzung des Romans „Bitieto“ von Vladimir Zarev unter dem Titel „Familienbrand“ bei Deuticke in Wien.

Annett Krendlesberger, geboren 1967 in Wien, lebt dort als freie Autorin. Studium der Philosophie, Theaterwissen-schaft und BWL an der Universität Wien; seit 2005 Veröffentlichung von Texten in Literaturzeitschriften (u.a. Die Rampe, Krautgarten, Landstrich, Lichtungen, Perspektive) und Anthologien; 3. Preis beim FM4-Literaturwettbewerb Wortlaut 06. 2. Preis bei Wortlaut 08. 2009 Arbeitsstipendium des bm:ukk;. Mitglied des Literaturkreises Podium und der GAV.

Anja Carstensen, geboren1968 in Bad-Doberan, lebt in Hamburg und arbeitet als Mediengestalterin.

Armin Steigenberger, geboren1965 in Nürnberg/Bayern, lebt und arbeitet in München; bis 2000 Architekt. 1998 Mitbegründer der interdisziplinären Kunstgruppe kleXtrem, seit 2001 freier Schriftsteller. Mitglied der Münchner Lyrikgruppe Reimfrei. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift außer.dem. 2008 und 2009; 1. Preis beim Irseer Pegasus 2009; Veröffentlichungen (Auswahl): Publikationen in Zeitschriften und Anthologien; „fleck“ (Roman 2002, Gangan Verlag). „gebrauchsanweisung für ein vaterland“, (Lyrik 2006, pop Verlag).

Margit Huber geboren 1975 in Simbach am Inn, Innenarchitektin (Studium in Rosenheim mit Schwerpunkt Bühnenbild) und bildende Künstlerin.

Rita Dahl, geboren 1971, studierte Politologie und Komparatistik – beides mit Magister-Abschluss – in Helsinki, wo sie als freie Schriftstellerin und Journalistin lebt. Sie war Chefredakteurin der Lyrik-Zeitschrift Tuli & Savu (2001); von 2006 bis 2009 stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin des Komitees für Autor/inn/en des finnischen PEN.
2009 wurde sie vom Finnischen Kulturfonds als Stipendiatin für Schloss Wiepersdorf ausgewählt. Sie veröffentlichte bisher vier Gedichtbände, zuletzt „Aiheita van Goghin korvasta“ („Motive zu van Goghs Ohr“, 2009), ein Reisetagebuch über Portugal sowie eine Aufsatzsammlung mit Texten über jung verstorbene, legendäre finnische bildende Künstler/inn/en, junge finnische Lyriker/inn/en und ausländische Schriftsteller/inn/en. Einzelne Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Gengoul versucht sich seit 2007 an (mitunter experimenteller) prosa. lieblingsanagramm: satireveritas. ist mehr stift als papier, weniger schrift als ihr inhalt und mitunter beeinflusst durch französische, griechische wie auch britische philosoph/inn/en und literat/inn/en.

Torsten N. Siche, 1971 in Berlin geboren, aufgewachsen in Roßdorf bei Darmstadt, lebt als Schriftsteller und Pfarrmann in Frankfurt a. M; Stipendien und Preise: u.a. Kritischer-Salon-Preis des Literarischen Salons Hannover (2002) und erostepost-Literaturpreis (2003); im Arena Verlag sind die beiden Jugendromane „Keine Party, kein Kribbeln im Bauch“ (2007) und „Von oben betrachtet sehen Hunde harmlos aus“ (2008) erschienen.

Martin Dragosits, geboren 1965 in Wien, lebt dort; Software-Entwickler, Projektmanager und Teamleiter; seit 2005 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Online-Magazinen und Anthologien 2007 erschien die Gedichtsammlung „Der Teufel hat den Blues verkauft“ im Arovell Verlag, Oberösterreich. „Der Himmel hat sich verspätet“ wird 2010 ebenfalls im Arovell Verlag erscheinen.

Jochen Weeber, geb. 1971, lebt in Reutlingen, 2007 erschien sein Erzählband „Apothekenbäume“, 2008 sein Kinderbuch „Hühner dürfen sitzen bleiben“, das vom WDR auch als Hörspiel produziert wurde; für seine Geschichten erhielt er mehrere Auszeichnungen.

Renate Silberer, geboren 1975 in Braunau/Inn, lebt derzeit in Linz. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften und Heilpädagogik Ausbildungen in körpertherapeutischen Verfahren: Feldenkrais-Methode, Tanz- und Bewegungstherapie; Körpertherapeutin in freier Praxis. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur 2008/2009; Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (Die Rampe, kolik); Startstipendium für Literatur 2009.
september, lebhaft in wien. 4 bücher (prosa, zeichnungen, gedichte), 4 hörspiele. spartenübergreifend experimentell unterwegs.

Daniel Klaus, geboren 1972 in Wiesbaden, lebt und arbeitet als freier Autor in Berlin und Istanbul. 2000 Walter-Serner-Preisträger, 2003 Literaturförderpreis Ruhrgebiet, 2004 Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste, 2006/2007 Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung. Kolumnist für die Stuttgarter Zeitung, die taz und die Wochenzeitung der Freitag. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien und im Radio, u.a. in: Am Erker, Das Magazin, Lichtungen, Podium, erostepost, Konzepte,
macondo, im Knaur-Verlag, im konkursbuch-Verlag und auf SWR2.