erostepost – das Salz in der Literatursuppe!

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Gruppenfoto 2017: von links nach rechts: Kurt Wölflingseder, Lisa-Viktoria Niederberger, Peter Baier-Kreiner
Fotografin: Ursula Lindenbauer.
1987 von von Dirk Ofner und Kurt Wölflingseder gegründet und 2017 im dreißigsten Bestandsjahr, zählt erostepost zu den renommiertesten Literatureinrichtungen Salzburgs; demgemäß waren die beiden Gründer auch maßgeblich an Planung und Entwicklung des Literaturhauses Salzburg beteiligt, in dem sich seit der Eröffnung im Jahre 1991 der Sitz der Literaturgruppe befindet.

Hauptziel der als Literaturstammtisch ins Leben gerufenen Initiative war von Beginn an das Schaffen einer Öffentlichkeit für junge deutschsprachige Autor/inn/en aller Nationen durch Veröffentlichungen in der gleichnamigen Zeitschrift und Einladungen zu Lesungen; ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von jungen Autor/inn/en aus Salzburg und Österreich, auf der Sensibilisierung einer Öffentlichkeit für Literatur, auf der Präsentation von Literatur in Verbindung mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen, auf Aktionen, Kooperationen und Experimenten.

Das Tätigkeitsprofil wandelte sich über die Jahre von einer „Männerliteraturgruppe“ zu einer Anlaufstelle für viele – zum Teil noch unbekannte – (Nachwuchs-)Schriftsteller/innen, deren Texte nicht selten zum ersten Mal in der Zeitschrift gedruckt oder öffentlich vorgetragen werden, vor allem im Rahmen des Formates „Lesen lassen“ (vormals Readers Round Table), das seit vielen Jahren besteht und als Lesewettbewerb eine erste Plattform für das Präsentieren eigener Texte darstellt, aber auch in den eingeführten Reihen „Dichtes Lesen“ (mit Schulkindern) oder „Wir lesen uns die Münder wund“, einem alljährlichen Lesewettbewerb speziell für junge Menschen.(Ein Kooperationsprojekt mit dem Mark.Freizeit.Kultur)

Die Zeitschrift erscheint nach wie vor zweimal jährlich, ein Heft ist immer gattungs- und themenfrei, das zweite ist seit 1989 (mit einer kurzen Unterbrechung) dem erostepost-Literaturpreis gewidmet; es versammelt zum einen den/die Preisträger/inn/en, zum anderen die besten Beiträge, die alljährlich zu ausgeschriebenen Themen oder in bestimmten Genres eingereicht werden; im Jubiläumsjahr 2017 ist der Preis zum 22. Mal ausgeschrieben worden und ist erstmals mit 2.000 Euro dotiert gewesen.

Nach dem frühen Tod von Dirk Ofner im November 2008 erfolgten notwendige strukturelle und personelle Änderungen, die als Gesellschaft gegründete Einrichtung wurde 2009 in einen gemeinnützigen Verein umgewandelt; seit diesem Zeitpunkt führt Peter Baier-Kreiner, ehemals bei prolit, gemeinsam mit Kurt Wölflingseder die Geschäfte, dem aktuellen Vorstand gehört u.a. die bekannte Salzburger Autorin Margarita Fuchs an. Sie fungiert außerdem alljährlich als eines der Jurymitglieder beim erostepost-Literaturpreis.

Als jüngstes Mitglied im Team stieß die junge Salzburger Schriftstellerin Lisa-Viktoria Niederberger hinzu. Nach ihrem Sieg beim „Lesen lassen“ 2015, der damit verbundenen Lesung im Literaturhaus und der Veröffentlichung eines Prosatextes in Ausgabe Nr. 51, entwickelte sich ein reger Kontakt zwischen ihr und der erostepost. Seitdem ist sie besonders bemüht, den Austausch zwischen Autoren ihrer Generation, anderen Salzburger Kulturinstitutionen (z.b. dem Mosaik - Zeitschrift für Literatur und Kultur), jungen Musikern und Künstlern und der erostepost, voranzutreiben.

Unverändert bleibt die Ausrichtung, als engagierter Literaturvermittler tätig zu sein, junge spannende Literatur zu entdecken und zu fördern und als Kooperationspartner für Autorinnen und Autoren, Verlage, Schulen, Kultur- und Bildungseinrichtungen wie auch für Mitgliedsgruppen des Literaturhauses Salzburg selbst zur Verfügung zu stehen.


erostepost im Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23
A - 5020 Salzburg

+43/662/43 95 89 (Büro)
+43/664/14 10 721 (Peter Baier-Kreiner)
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