erostepost-Literaturpreis 2019: Was bin ich? – Bin ich was?

1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest.

Nach einer längeren Pause waren von 2002 bis 2013 keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben.


e - wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r - wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o - wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s - wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t - wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e - wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p - wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)
o - wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
s - wie sodom und gomorrha – (erostepost Nr. 44)
t - wie tante jolesch – (erostepost Nr. 46)

2014 folgte Vom Chaos – im siebenundzwanzigsten Jahr (erostepost Nr. 48),
2015 die Ausschreibung zu links – rechts (erostepost Nr. 50),
2016 war das Thema Heimat (erostepost Nr. 52),
2017 Jenseits von Gut und Böse (erostepost Nr. 54),
2018 Liebe jetzt! Liebe now! Liebe wow! (erostepost Nr. 56)

Der Literaturpreis 2019 wird ausgeschrieben zum Thema Was bin ich? – Bin ich was? „Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!“, postuliert schon Henrik Ibsen, Shakespeare schreibt in Othello „Ich bin nicht, was ich bin“, und Gloria Gaynor antwortet im gleichnamigen Song mit „I am what I am. And what I am needs no excuses“. Was ist es nun, das uns zu dem macht, was wir sind, waren, gerne sein würden? Wir suchen hervorragende Kurzprosa- texte und lyrische Beiträge, die der Selbsterkenntnis, dem Wunschdenken und dem „Was wäre, wenn?!“ genauso Platz geben wie der Erinnerung, der Reise in Phantasie und alternative Universen, in unterschiedlichste Milieus; die davon erzählen, wie man seinen Platz in der Welt findet, als Mensch, als Kultur, als Individuum, überhaupt. Wir erwarten Texte von Verän-derung, von Entwicklung; vom Erreichen, aber auch vom Scheitern; die uns eine Antwort geben auf die älteste Frage der Menschheit: „Was macht mich zu dem, was ich bin?“

Einsendeschluss: 23. April 2019 (Poststempel!)

Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung, wenn möglich gelocht und geheftet, einseitig bedruckt, anonym mit Kennwort (persönliche Daten EINFACH in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort) an: erostepost im Literatur-haus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 8.000 und 15.000 Zeichen inkl. Leer- zeichen liegen, bei Zusendung von Lyrik bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung. Die Beiträge müssen zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Netz gestellt wurden. Pro AutorIn ist nur EINE Einsendung zulässig! Das Preisgeld beträgt Euro 2.000,-.

Die gelungensten Beiträge werden wir für unsere Leserinnen und Leser in der erostepost 58 im Sommer 2019 zusammenfassen! Der/die Gewinner/in wird im Juli 2019 bekannt-gegeben und im Herbst 2019 zur Preisverleihung im Literaturhaus Salzburg eingeladen.

erostepost im Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23
A - 5020 Salzburg

+43/662/43 95 89 (Büro)
+43/664/14 10 721 (Peter Baier-Kreiner)
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