erostepost-Literaturpreis 2015: Ausschreibung

links – rechts

1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest.
Nach einer mehrjährigen Pause wurde der erostepost-Literaturpreis wieder ins Leben gerufen. Von 2002 bis 2014 waren jedoch keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben:
 
e – wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r – wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o – wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s – wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t - wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e – wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p – wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)        
o– wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
s – wie sodom und gomorrha (erostepost Nr. 44)    
t– wie tante jolesch (erostepost Nr. 46)

und der Ausschreibung

Vom Chaos – im siebenundzwanzigsten Jahr (erostepost Nr. 48, 2014)

wird nunmehr der Literaturpreis 2015 ausgeschrieben:

 

links – rechts

Diesmal suchen wir hervorragende Kurzprosa und Lyrik, die die Ideen und Gefühle politischer Flügel erörtert, Extreme literarisch extrem sein lässt und ernste wie ironische, hoffnungsvolle wie auch resignierende Blicke auf den Zustand unserer Gesellschaft wirft – mindestens bis zum Tellerrand, gerne auch darüber hinaus und gegebenenfalls in den Abgrund.
Wir wollen politisch korrekte wie politisch unkorrekte Beiträge – polarisieren Sie oder überbrücken Sie das Lagerdenken, verfassen Sie Schmäh- oder Brandreden, Angriffs- oder Verteidigungtiraden, vielleicht sogar bis hin zu einer Art von Vernunft oder einer Vision.
Dabei spielt die Textsorte nicht die Hauptrolle, wir wollen unterhalten sein, verstört, angeregt zum Kopfwenden, angetan zum Richtungswechsel, empört. Begeistern Sie uns, nehmen Sie uns für sich ein, nehmen Sie uns gegen sich ein. Denken Sie uns um!

Denn freilich:
Literatur darf auch die Richtung wechseln und zum Richtungswechsel anregen!

lichtung

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern –
werch ein illtum!

Ernst Jandl

 

Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort, einfache Ausgabe genügt) an:
erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich (Austria)

Einsendeschluss: 28. Februar 2015 (Poststempel!)
Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt, beide Gattungen in einer Einreichung sind möglich (bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung), Traditionelles wie Experimentelles. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 8.000 und 15.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Netz gestellt wurden.
Das Preisgeld beträgt Euro 1.500,-.
Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2015 bekanntgegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernummer der erostepost (Jubiläumsausgabe Nr. 50) mit den besten Einreichungen zum Preis präsentiert.

 

Gewinner und Gewinnerinnen
erostepost-Literaturpreis 2014:

1. Preis: Scarlett Mangelberger/Wien (Ö):
Vom Chaos ­ im siebenundzwanzigsten Jahr

1. Preis: Franz Miklautz/Klagenfurt (Ö):
Alles in diesen niedlichen Wägelchen

1. Preis: Johannes Tröndle/Wien (Ö):
Abel und das Wörterbuch

 

In der Zeitschrift:

Willi Achten/Aachen (D):
Cokolada, Mister

Sabine Haupt/Savigny (CH):
Ohrfeigen. 6 Fragmente

Dodi Helschinger:
Jäger in Deckstühlen. Das erste Thrillergedicht in 6 Kapiteln

Stefan Holler:
Graben

Sandra Hubinger:
Bei den kleinen Frauen

Dietrich Machmer/Hamburg (D):
Gedichte

Mortesa/Berlin (D):
Gedichte

SAID/München (D):
der mann an der bushaltestelle

Werner Weimar-Mazur/ Waldkirch (D):
Gedichte

Julia Willmann/Berlin (D):
Der Anfang von etwas

Mario Wurmitzer/Hautzendorf (Ö):
Eine Winterlandschaft (2030) ­ für sieben Instrumente und einen sehr
glücklichen Menschen

 

 

490 EINSENDUNGEN AUS ALLER WELT HABEN UNSERE REDAKTION ERREICHT – DIE JURY HAT IHRE ARBEIT AUFGENOMMEN
erostepost-Literaturpreis 2014: Vom Chaos – im siebenundzwanzigsten Jahr
1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause haben wir den erostepost-Literaturpreis wieder ins Leben gerufen.
Von 2002 bis 2013 waren keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben.
e          – wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r          – wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o          – wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s          – wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t           – wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e          – wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p          – wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)        
o          – wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
s          – wie sodom und gomorrha (erostepost Nr. 44)       
t          – wie tante jolesch (erostepost Nr. 46)
Nun allerdings soll es ohne Pause weiterlaufen, und so folgt

Vom Chaos – im siebenundzwanzigsten Jahr
Wie immer suchen wir auch im siebenundzwanzigsten Jahr von erostepost hervorragende Kurzprosa und Lyrik, die vom Chaos erzählen darf oder, von ebendort kommend, in neue Ordnung gebracht wird. Von Schwitters Anna Blume bis Zarathustras Tanzendem Stern ist schon viel daraus hervorgegangen. Wir wollen mehr davon, Fettaugen geschöpft aus der Ursuppe. Nichts ist Chaos, daraus kann jederzeit alles noch Ungestaltete entstehen, wir wollen es in der erostepost Nummer 48 veröffentlichen.

Einsendeschluss: 27. Februar 2014 (Poststempel!)
Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort)
an: erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich (Austria)

Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt (bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung), Traditionelles wie Experimentelles. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 8.000 und 15.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Netz gestellt wurden. Das Preisgeld beträgt € 1.500,-.
Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2014 bekanntgegeben und in der Folge zur Preisverleihung am Fr, 13. Juni 2014 im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernummer der erostepost mit den besten Einreichungen zum Preis präsentiert.

 

erostepost-Literaturpreis 2013
1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause haben wir den erostepost-Literaturpreis wieder ins Leben gerufen.
Seit 2002 werden jedoch keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben.

Nach

e       – wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r        – wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o       – wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s        – wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t        – wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e       – wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p       – wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)
o       - wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
         und
s        – wie sodom und gomorrha – (erostepost Nr. 44)
         folgt nun zum Abschluss des Zyklus
t        – wie tante jolesch:
                   Anekdoten und Kurzgeschichten über das Leben - und das          Sterben?

Nein, nicht unbedingt schon wieder über das Sterben, nicht schon wieder zum Untergang! Wir suchen hervorragende Kurzprosa oder Lyrik, die von den Käuzen und Originalen, deren Mangel zum Untergang des Abendlandes führen würde (Friedrich Torberg), ebenso handelt wie von den ganz gewöhnlichen Menschen, Kellnern, Postboten - ja: auch PolitikerInnnen - und deren Zugängen zu den abgründigen Einzelheiten und Eitelkeiten des Lebens - na ja, und des Sterbens vielleicht auch! ... Wir suchen Texte über die schrägen Vögel und die Unikate unter den Menschen, die Narren und die Weisen, die Alltagshelden und die Verlierer - ohne die das Leben nicht Leben wäre - kurz: Geschich-ten über jene, die wir alle kennen, vor allem aber auch über jene, die wir noch kennenlernen wollen!

Einsendeschluss: 31. Dezember 2012 (Poststempel!)
Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort)
an: erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich (Austria)
Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt (bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung), Traditionelles wie Experimentelles - wir bewerten nicht die klassisch-formale Einhaltung von Anekdote bzw. Kurz-geschichte. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 8.000 und 15.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Netz gestellt wurden.
Das Preisgeld beträgt € 1.500,-.
Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2013 bekanntgegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernum-mer der erostepost mit den besten Einreichungen zum Preis präsentiert.

 

erostepost-Literaturpreis 2012

Die  drei Preisträger 2012 sind:

Christian Baier (Wien), Hauptpreis (750 €)
Annina Haab (Au, Schweiz), 2. Preis (375 €)
Hans-Peter Meißnitzer (Wien), 2. Preis  (375 €)
Weiters honoriert durch Veröffentlichg mit Seitenhonorar:
Daniel Bachmann (Oppenau, Deutschland)
Wolfgang Louis (Berlin)
Norbert Büttner (Berlin)
Von folgenden Autor/inn/en werden in der Sonderausgabe der Zeitschrift zum Literaturpreis 2012/erostepost Ausgabe 44 Gedichte veröffentlicht - wir danken für die Einreichungen:


Axel Görlach aus Deutschland (geb. in Kaufbeuren, lebt in Nürnberg):

blackout . lied des gilgamesch
durch . bruch
 

--------

Myriam Keil aus Deutschland (geb. in Pirmansens, lebt in Hamburg):

grausam, aber notwendig
notfallplan
 
theatrum anatomicum
  
hinter türen

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Sascha Kokot aus Deutschland (geb. in Osterburg):

Zwei Gedichte:

... auch dieser See
Krachend geht der Sommer ...

--------

Thomas Steiner aus Österreich (geb. bei Reutte/Tirol, lebt in Neu-Ulm):

6 Gedichte aus dem Zyklus die ziege mit den eisenzähnen (zyklus aus 10 gedichten):
  

wir sind zuhause
unter dem fenster

morgen regnet es

meine lehrer sterben

gegenüber

auch am vormittag

erostepost-Literaturpreis 2012
wie sodom und gomorrha – Geschichten vom Untergang
1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause haben wir den erostepost-Literaturpreis wieder ins Leben gerufen.
Seit 2002 werden jedoch keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben.
Nach
e       – wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r        – wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o       – wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s        – wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t        – wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e       – wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p       – wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)
         und
o       - wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
         folgt nun
s        – wie sodom und gomorrha – Geschichten vom Untergang, Geschichten   über Geschichten vom Untergang
Der Kalender der Maya prophezeit diesen für den 21. Dezember 2012, was liegt also näher, als den Preis 2012 unter diesem Motto auszuschreiben. Exakt ein Jahr vorher,
am 21. Dezember 2011 (Poststempel!),
besteht die letzte Möglichkeit, einen Beitrag zum Wettbewerb einzusenden:
an erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, 5020 Salzburg, Österreich (Austria)

Sodom wie „brennend“, Gomorrha wie „überschwemmt“ im engeren Sinn der Übertragung aus dem Hebräischen - Zerstörung und Untergang schaffen aber auch Platz für Erneuerung: Was  steht an - in einem Leben und in einer Welt? Wo sind Veränderungen nötig, im Außen dieser Welt wie im Innen des eigenen Lebens?
Wir suchen keine Science-Fiction-Szenarien oder  Katastrophenphantasien, sondern literarisch hochwertige Beiträge,  die, überlegt oder auch aufbrausend, mit dem Niederreißen und  Neuaufbau der im Menschsein vorhandenen Lebensmöglichkeiten und - entwürfe spielen.
Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort)

Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt, bitte maximal 15 Gedichte pro Einsendung. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 10.000 und 20.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Web gestellt wurden.

Das Preisgeld beträgt € 1.500,-.

Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2012 bekannt gegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernummer der erostepost mit den besten Einreichungen zur Ausschreibung präsentiert.