|
erostepost-Literaturpreis 2012
wie sodom und gomorrha – Geschichten vom
Untergang
1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine
Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros,
rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause
haben wir den erostepost-Literaturpreis wieder ins Leben gerufen.
Seit 2002 werden jedoch keine Themen, sondern
Genres ausgeschrieben.
Nach
e –
wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r
–
wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o –
wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s –
wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t –
wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e
–
wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p
–
wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder (erostepost Nr. 41)
und
o -
wie odysseus, Geschichten vom Reisen (erostepost Nr. 42)
folgt
nun
s
–
wie sodom und gomorrha – Geschichten vom Untergang, Geschichten über Geschichten vom Untergang
Der Kalender der Maya prophezeit diesen für den
21. Dezember 2012, was liegt also näher, als den Preis 2012 unter diesem
Motto auszuschreiben. Exakt ein Jahr vorher,
am 21. Dezember 2011 (Poststempel!),
besteht die letzte Möglichkeit, einen Beitrag zum
Wettbewerb einzusenden:
an erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, 5020
Salzburg, Österreich (Austria)
Sodom wie „brennend“, Gomorrha
wie „überschwemmt“ im engeren Sinn der Übertragung aus dem Hebräischen -
Zerstörung und Untergang schaffen aber auch Platz für Erneuerung: Was
steht an - in einem Leben und in einer Welt? Wo sind Veränderungen
nötig, im Außen dieser Welt wie im Innen des eigenen Lebens?
Wir suchen keine
Science-Fiction-Szenarien oder Katastrophenphantasien, sondern
literarisch hochwertige Beiträge, die, überlegt oder auch aufbrausend,
mit dem Niederreißen und Neuaufbau der im Menschsein vorhandenen
Lebensmöglichkeiten und - entwürfe spielen.
Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine
e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche
Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort)
Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt, bitte
maximal 15 Gedichte pro Einsendung. Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte
zwischen 10.000 und 20.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen
unveröffentlicht sein. Im Internet publizierte Beiträge gelten als
unveröffentlicht, wenn sie ausschließlich auf privaten Homepages ins Web
gestellt wurden.
Das Preisgeld beträgt € 1.500,-.
Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2012 bekannt
gegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im
Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernummer der
erostepost mit den besten Einreichungen zur Ausschreibung präsentiert.
|